Sie befinden sich in diesem Bereich der Seite:

Startseite - 3. Wissenswertes für Kindertagespflegepersonen - 3.12 Masernschutz

3.12 Masernschutz

Seit dem 01.03.2020 gilt das Masernschutzgesetz in Deutschland. Danach müssen alle Kinder, die in Kindertagespflege, Kindertageseinrichtungen und Schulen betreut werden, über einen ausreichenden Masernschutz verfügen. Dieser muss durch einen entsprechenden Nachweis belegt werden, entweder durch das Impfbuch oder eine andere Impfbescheinigung. Auch durch eine bereits durchlebte Masernerkrankung erwirbt man einen lebenslangen Schutz.

Können Kinder aus gesundheitlichen Gründen z. B. durch eine Allergie nicht geimpft werden, fallen sie nicht unter das Masernschutzgesetz. Es muss dann eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden.

Die Impfnachweise bzw. ärztlichen Bescheinigungen müssen von der Kindertagespflegeperson geprüft werden.

Kinder im Säuglingsalter, die noch nicht geimpft werden können, können auch ohne Impfnachweis in der Kindertagespflege aufgenommen werden.

Personen, die Kinder in Kindertagespflege betreuen möchten, müssen ebenfalls über einen ausreichenden Masernschutz verfügen. Auch für sie gilt, dass sie für den Fall, dass sie aus gesundheitlichen Gründen, z. B. durch eine Allergie, nicht geimpft werden können, nicht unter das Masernschutzgesetz fallen. Dies muss ärztlich bestätigt und dem Jugendamt bei der Erlaubniserteilung vorgelegt werden.

Was ist mit denjenigen, die vor Inkrafttreten des Masernschutzgesetzes bereits betreut wurden oder in Kindertagespflege tätig waren?

Sowohl Kinder, die vor dem 01.03.2020 schon in der Kindertagespflegestelle betreut wurden und Kindertagespflegepersonen, die vor diesem Datum tätig waren, können den Masernschutz bis zum 31.07.2021 nachweisen. Sollten sie bis dahin keinen gültigen Masernschutz nachweisen können oder eine ärztliche Bestätigung beibringen, dass sie nicht geimpft werden können, muss das Gesundheitsamt benachrichtigt werden.

Weitere Informationen sind den offiziellen Informationen zum Masernschutz unter www.masernschutz.de zu entnehmen.