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6.1.3.2 Arbeitsvermittlung und Jugendhilfeplanung

§ 24 Abs. 3 SGB VIII erlegt dem örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe eine objektiv-rechtliche Verpflichtung auf, genügend Plätze in Kindertagespflege bedarfsgerecht vorzuhalten. Die Jugendhilfeplanung muss sich also am Bedarf der Sorgeberechtigten und Kinder orientieren. Jobcenter und Arbeitsagenturen haben aus den Beratungsgesprächen teilweise differenzierte Kenntnisse darüber,

  • welche Berufs- und Personengruppen besonders von fehlenden Kinderbetreuungsangeboten betroffen sind,
  • wo deshalb beim Ausbau Prioritäten gesetzt werden und
  • wie die Kinderbetreuungsangebote gestaltet sein sollten.

Sie könnten die Bedarfsermittlung in den Kommunen unterstützen, indem sie ihre Informationen zum Betreuungsbedarf Arbeit suchender Eltern in gebündelter und strukturierter Form an die Jugendhilfeplanung weitergeben.